Travelling Uranium Film Festival in Indien - ein voller Erfolg!

Kirloskar Vasundhara International Film Festival & Uranium Film Festival Opening in Pune, India (Photo credit: 7th KVIFF)The Brazilian born International Uranium Film Festival had great success in India. Between January 4th and February 12th the Uranium Film Festival travelled with more than 40 selected films through India from North to South and from East to West. The festival was guest in 10 cities: New Delhi, Shillong, Ranchi, Manipal, Hyderabad, Pune, Bangalore, Chennai, Thrissur and lastly in Mumbai.

All together the festival reached an audience of about 5000 spectators during the screenings. In addition the festival could attract many journalists, producing articles and reports about the festival and its films in English, Hindi and in other local languages. Dozens of articles, interviews and reports were published in quality newspapers like "The Times of India", "The Hindu", "The Eastern Chronicle" and the "Deccan Herald" and in local TV and radio stations.

The festival was held in famous auditoriums and theatres like the Siri Fort Auditorium in New Delhi and the Bal Gandharv Rang Madir Theatre in Pune. And beside of that special screenings happened in important Universities and Colleges like the Manipal University and the Institute of Communication and the Manipal Film Study Centre, the University of Hyderabad, the Sarojini Naidu School of Arts and Communications, the Indira School of Communication (WAKAD) and Mandal´s College of Engineering (MMCOE) in Pune and the Asian College of Journalism in Chennai.

Indian Film Director Shri PrakashA very special event was the opening night of the Uranium Film Festival in Hyderabad. An open-air show at the Golden Threshold, Nampally, with famous Indian film actress Amala Akkineni as special guest speaker. We opened the festival with the end of the nuclear fuel chain, the nuclear waste question, "Into Eternity" by Michael Madsen. Amala Akkineni was impressed: "I was blown away with the first film", she said, "We city actors have every intention of supporting important things like this , but always seem to be in a squeeze for time. It was an honor to be there to voice my support and you can count on me anytime."

"The travelling uranium film festival in India was an extremely hard work without any break and we had only a few weeks for the planning after the festival in Berlin. But we achieved our goals. That is what counts", says festival general director Norbert G. Suchanek who is now back in Rio de Janeiro together with Co-director Marcia Gomes de Oliveira to organize the Third International Uranium Film Festival of Rio de Janeiro, that will be held in the Cinema of Rio de Janeiro's famous Museum of Modern Art (MAM), from 16. May to 26th May 2013.

Von Berlin nach Neu Delhi

a uranium film festival berlin direktor rosa luxemburg 23 shriprakashVon Rio de Janeiro ueber Berlin nach Neu Delhi - Im Oktober war das Uranium Film Festival in Berlin zu Gast. Nun bringt der indische Filmemacher Shri Prakash das in der Welt einmalige Film Festival nach Indien. Erste Station wird Anfang Januar Neu Delhi sein. Danach geht es weiter nach Shillong, Ranchi, Pune, Mumbai, Hydarabad & Chennai. Den Schlusspunkt der Indienreise macht Kerala. Das Uranium Film Festival wird dort Teil des renomierten ViBGYOR Film Festival Anfang Februar sein. 
 
Danach geht das Uranium Film Festival erst mal wieder zurueck nach Rio de Janeiro, um das dritte Internationale Uranium Film Festival von Rio de Janeiro zu organisieren. Ort und Zeit: Museum fuer Moderne Kunst Rio de Janeiro, vom 2. bis zum 12. Mai 2013. Filmemacher koennen ihre Filme noch bis zum 31. Januar 2013 fuer das Festival einsenden.
 
 
Ottersberger Filmemacher gewinnen „Gelben Oscar“ beim Uranium Film Festival in Rio de Janeiro -  
Auf dem 3 Wochen andauernden Uranium Film Festival wurden 50 Filmproduktionen aus allen Kontinenten gezeigt. Am Samstag, d.14.07.12 fand die Preisverleihung am Standort des Festivals, dem Museum für moderne Kunst in Rio de Janeiro statt. Der Film "Leonids Geschichte" erhielt den "Yellow Oscar" in der Kategorie Animation. Er wurde außerdem noch in der Kategorie "Feature" und "Kurzfilm" verliehen.
 
Rainer Ludwigs, Tetyana Chernyavska, Marcia Gomes, Norbert SuchanekDer Film des Ehepaares Ludwigs und Chernyavska beschreibt in Form einer animierten Collage die Katastrophe von Tschernobyl aus der Sicht einer Familie die in einem Dorf unmittelbar neben dem Reaktor gelebt hat. Der von Nordmedia geförderte Film, der zur Erinnerung an den 25. Jahrestag der Katastrophe im April 2011 entstand, erfuhr durch das Fukushima-Desaster eine ungeahnte Aktualität. Es ist bereits der 8. Award, mit dem der Film auf internationalen Filmfestivals ausgezeichnet wurde. Darunter ist der Preis für die beste Kurzdokumentation auf dem internationalen Filmfestival in Melbourne, Australien 2011, der Children World Vision Award auf dem Global Environmental Filmfestival in Tokio, sowie die Wahl zum besten Kurzfilm auf dem Green Film Festival in Seoul 2011.
 
In Deutschland war er u.a. auf dem Docfest München als Eröffnungsfilm zu sehen und gewann auf dem Filmfestival Münster den Großen Preis der Filmwerkstatt. In den USA lief der Film in Washington und im April wurde er mehrere Male auf dem von Robert Deniro initiieren Tribeca Filmfestival in New York gezeigt. Die Interviews zum 20minütigen Kurzfilm entstanden zum großen Teil an Original-Schauplätzen in der Sperrzone von Tschernobyl. Umgesetzt wurde die Nacherzählung der Katastrophe dann weitgehend mittels Zeichentrick-Animation. Rainer Ludwigs arbeitet seit 18 Jahren als freiberuflicher Filmemacher in Niedersachsen, führt Regie und produziert Animationen und Auftragsfilme für namhafte Kunden wie ThyssenKrupp, Airbus und Volkswagen. Tetyana Chernyavska lernte er während Dreharbeiten in der Ukraine zu einem Film für die niedersächsische Stiftung „Kinder von Tschernobyl" kennen.
 
Synopsis des Films: 
 
Eine sowjetische Familie findet Mitte der 80er Jahre ein bescheidenes Paradies am Ufer des Flusses Pripyat. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Das Dorf Kopaci liegt nur 3 km vom Atomkraftwerk Tschernobyl entfernt.
Der Film vollzieht den Ablauf der folgenden nuklearen Katastrophe anhand des authentischen Einzelschicksals der Protagonisten und ihrer Angehörigen nach. Die Tragödie erschließt sich in den kleinen Episoden, die sich während des Unfalls ereignen: Die Kinder, die zum Reaktor laufen, um sich das spektakuläre Schauspiel anzusehen, die ahnungslosen Dorfbewohner, die bis zur Evakuierung nicht über die Gefahr, der sie ausgesetzt sind, aufgeklärt werden, die Tiere, die herrenlos zurückbleiben, die Menschen, die sich und ihr Leben und ihre Gesundheit opfern bei den hilflosen Versuchen, die Folgen der Katastrophe zu beseitigen, dabei einem gesichtslosen Apparat von Entscheidungsträgern und Befehlshabern des Sowjetstaates ausgesetzt. Nach den Wirren während der Folgen der Katastrophe gibt es dann doch ein „Happy End": Der Triumph des Lebens über die Katastrophe.
 
Weitere Informationen unter www.leonidsstory.com

Zweites Internationales Uran Film Festival in Rio eröffnet

Deutsche Filme für Yellow Oscar nominiert -  Pressemitteilung des Uran Film Festivals vom 10. Juli 2012

Berlin/Rio de Janeiro. Das zweite Internationale Uran Film Festival ist Ende Juni in Rio de Janeiro eröffnet worden. Vier Wochen lang werden insgesamt über 50 Filmproduktionen aus allen Kontinenten gezeigt, darunter neun Produktionen aus Deutschland. Das Festival, das unter anderem von der Heinrich-Böll-Stiftung Brasilien gefördert wird, steht dieses Jahr unter dem Motto „Von Einstein bis Fukushima". Die Filme informieren über die unterschiedlichen Aspekte der Atomkraft, wie Uranbergbau, Atombombentests und radioaktive Gefahren. Im Oktober kommt das Festival nach Berlin.

„Filme tragen zur Aufklärung bei und stellen ein einzigartiges öffentlichkeitswirksames Forum dar. Deshalb haben wir 2011 das Internationale Uran Film Festival ins Leben gerufen", so Festivaldirektor Norbert G. Suchanek. Es ginge darum, weltweit das Bewusstsein für nukleare Gefahren in Medien und Gesellschaft zu schärfen, Filmemacher zu fördern, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, und neue Produktionen zum Themengebiet Atomkraft und Radioaktivität anzuregen.

Der Yellow Oscar

Die Festivaljury in Rio hat dieses Jahr acht Produktionen für den Filmpreis des Festivals, den Yellow Oscar, nominiert. Der Preis wird in den drei Kategorien Kurzfilm, Feature und Animation verliehen. Nominiert sind unter anderem die beiden deutschen Filme „Verstrahlt und vergessen – Tschernobyl und die Folgen" von Christoph Boekel sowie „Leonids Story" von Rainer Ludwigs. Die Yellow Oscars werden am letzten Tag des Festivals, am 14. Juli, im Filmtheater des Museums für Moderne Kunst (MAM) vergeben.

Über das Uran Film Festival

Das Internationale Uran Film Festival ist ein unabhängiges Festival und wird von der kulturellen Nichtregierungsorganisation Yellow Archives mit Sitz in Rio de Janeiro ausgerichtet. Es ist dem Themenkomplex Atomenergie, Uranbergbau und Radioaktivität gewidmet. Das Festival startete erstmals im Mai 2011 in Rio de Janeiro, bereits im selben Jahr kam es unter anderem nach São Paulo und Salvador sowie Ende 2011 nach Portugal. Uran Film Festivals sind auch in Indien geplant.

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