Radioaktive Wölfe

Regie: Klaus Feichtenberger

 Klaus Feichtenberger"Radioaktive Wölfe" erzählt die Geschichte von Wölfen im Gebiet von Tschernobyl 25 Jahre nach dem Super-GAU. Die 3.000 Quadratkilometer rund um Tschernobyl sind immer noch verbotene Zone - allerdings nur für Menschen. Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls ist in den vergangenen Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von riesigen Wäldern bedeckt, mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für dieses "Universum" konnte erstmals ein westliches Filmteam in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachspüren.

 

Österreich, 2011, 52 min, Deutsch/Englische Untertitel, Produktion ORF, NDR, WNET & Epo-Film

 


Premiere in Lateinamerika

 


Director's Statement


"Naturfilm-Oscar" für "Radioaktive Wölfe" beim "Jackson Hole Wildlife Film Festival 2011"

Weiterer Erfolg für die ORF-Marke "Universum": Am Donnerstag, den 6. Oktober 2011, erhielt die ORF-Sendereihe "Universum" ihre jüngste - und im Jahr 2011 wichtigste - Auszeichnung. Beim "Jackson Hole Wildlife Film Festival" im amerikanischen Wyoming, dem neben dem englischen "Wildscreen Festival" in Bristol weltgrößten Naturfilmfestival, wurde die "Universum"-Dokumentation "Radioaktive Wölfe" von Klaus Feichtenberger mit dem ersten Preis in der Kategorie "Best Wildlife Habitat" ausgezeichnet - und setzte sich damit gegen hochkarätige Konkurrenz wie etwa BBC-Dokumentationen erfolgreich durch. (Quelle/Source: ORF)

 

 

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